Ultraschall
Die Sonographie ist eine seit Jahrzehnten ständig weiter entwickelte Methode, um Organe und Organstrukturen bildlich darzustellen und zu beurteilen. Sie ist eine der wichtigsten Untersuchungsmethoden der Internisten. Mit Hilfe eines Ultraschallkopfes, der mit einem Kontaktgel bestrichen wird, können unter der Haut gelegene Organe und Strukturen auf einem Bildschirm sichtbar gemacht und beurteilt werden. Weil Ultraschallwellen ungefährlich und nicht strahlenbelastend sind, können sie bei Menschen jeden Lebensalters unbedenklich angewendet werden. Starkes Übergewicht sowie massive Luftansammlungen im Bauchraum schränken die Aussagekraft der Untersuchung jedoch ein.
Neben der abdominellen Sonographie (Unterschalluntersuchung des Bauches) haben sich im Laufe der Jahre spezielle Ultraschalluntersuchungstechniken entwickelt wie die Farbdopplersonographie zur Untersuchung der Gefäße (Arterien und Venen). Des Weiteren können auch die Schilddrüse und der Brustraum sowie die Weichteile verschiedener Körperregionen sonographisch untersucht werden.
Bitte bringen Sie zu dieser Untersuchung ein Handtuch mit.

Bitte denken Sie an Ihre Handtücher.
Ultraschall
Durch die abdominelle Sonographie können die Bauchorgane bildlich dargestellt und beurteilt werden. Das ist vor allem bei der Abklärung von Bauchschmerzen, Erkrankungen der Leber und der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und der Gallenwege, der Milz, der Bauchgefäße, der Nieren und Nierengefäße sowie der Harnblase wichtig.
Auch die Vorsorgeuntersuchung bezüglich eines Bauchaortenaneurysmas, das sogenannte Bauchaorten-Screening wird mit Ultraschall durchgeführt. Die Untersuchung dient dazu, eine übermäßige Aufweitung der Bauchschlagader rechtzeitig zu erkennen und die Patienten bei auffälligen Befunden entsprechend behandeln zu können. Anspruchsberechtigt sind nur Männer ab einem Alter von 65 Jahren.
Prinzipiell kann die abdominelle Sonographie zu jeder Tageszeit durchgeführt werden. Da Luftansammlungen im Bauch die Beurteilbarkeit stark beeinträchtigen können, muss die Ultraschalluntersuchung gelegentlich nüchtern und nach entblähenden Maßnahmen erfolgen. Auch die Gallenblase lässt sich direkt nach einer Mahlzeit oft sonographisch nicht darstellen, sodass es sinnvoll ist, 3-4 Stunden vor der Untersuchung nichts zu essen und außer Wasser auch nichts zu trinken (z.B. bei der Abklärung von Gallensteinen). In der Regel kann die Ultraschalluntersuchung aber jederzeit erfolgen und eine spezielle Vorbereitung ist nur bei bestimmten Fragestellungen erforderlich.
Darmsonographie
In der Regel lässt sich ein gesunder Darm sonographisch nicht darstellen.
Bei bestimmten Erkrankungen des Darmes ist der Ultraschall jedoch sowohl zur Diagnosestellung, als auch zur Verlaufsbeurteilung sehr nützlich.
Ein entzündeter Darm kann im Ultraschall meist gut dargestellt werden, weil Entzündungen zu einer verstärkten Durchblutung und damit zu einer Verdickung der Darmwand führen. Das kommt vor allem bei Patienten mit einer Divertikulitis (Entzündung von Darmdivertikeln) vor und v.a. bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn und Colitis ulcerosa).
Mit Ultraschall kann der Erkrankungsverlauf einfach und wenig belastend zu kontrollieret werden.
Bitte bringen Sie zu dieser Untersuchung ein Handtuch mit.
